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AGB


# Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

## § 1 Geltungsbereich und allgemeine Hinweise
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Dienstleistungen, Beratungen und Verträge, die zwischen **Ankerraum - Psychologische Online-Beratung**, inhabergeführt von **Jessica Reichenbach** (nachfolgend „Anbieterin“), und ihren Klienten (nachfolgend „Klient“) über die Plattform **ankerraum-online.de** oder auf anderem Wege geschlossen werden.
(2) Maßgeblich ist die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Klienten werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

## § 2 Vertragsgegenstand und Leistungsspektrum
(1) Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der freien psychologischen Beratung, der Alltagsbegleitung bei Krisen sowie des Ressourcen-Coachings (z. B. Unterstützung im Umgang mit chronischen Erkrankungen zur Alltagsstrukturierung).
(2) Die Beratung findet ausschließlich als **Online-Dienstleistung per Video-Übertragung** statt. Die Anbieterin stellt hierfür einen DSGVO-konformen, verschlüsselten Video-Dienst zur Verfügung. Der Klient ist selbst dafür verantwortlich, die technischen Voraussetzungen (stabile Internetverbindung, Endgerät mit Kamera und Mikrofon, ruhige Umgebung) auf seiner Seite bereitzustellen.
(3) Die Anbieterin erbringt ihre Dienstleistungen auf Basis des ihr zur Verfügung stehenden Fachwissens und mit größter Sorgfalt. Es handelt sich um einen Dienstvertrag gemäß § 611 BGB. Ein konkreter Beratungs- oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.

## § 3 Wichtiger rechtlicher Abgrenzungshinweis (Keine Heilkunde)
(1) **Die psychologische Beratung der Anbieterin ist ausdrücklich keine medizinische oder psychotherapeutische Heilbehandlung im Sinne des Heilpraktikergesetzes.**
(2) Die Anbieterin stellt keine medizinischen oder psychiatrischen Diagnosen, therapiert keine psychischen Erkrankungen mit Krankheitswert (wie klinische Depressionen, Angst- oder Traumastörungen) und gibt keine Heilversprechen ab.
(3) Die Beratung richtet sich ausschließlich an psychisch gesunde Personen zur Bewältigung von Lebenskrisen und zur Aktivierung von Alltagsressourcen.
(4) Die Beratung ersetzt zu keinem Zeitpunkt eine ärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung. Der Klient ist verpflichtet, akute gesundheitliche oder psychische Beschwerden durch einen qualifizierten Arzt, Facharzt oder approbierten Psychotherapeuten abklären und behandeln zu lassen. Der Klient bestätigt mit Vertragsschluss, dass er eigenverantwortlich handelt und sich in keiner akuten suizidalen oder fremdgefährdenden Krise befindet.

## § 4 Vertragsschluss und Ablauf
(1) Die Präsentation der Dienstleistungen auf der Webseite stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Kontaktaufnahme dar.
(2) Der Vertragsschluss erfolgt entweder durch eine schriftliche Bestätigung (z. B. per E-Mail) nach einer Terminanfrage über das Kontaktformular oder durch die verbindliche Buchung und Bestätigung eines Termins über ein auf der Webseite eingebundenes Buchungssystem.
(3) Vor Beginn der ersten regulären kostenpflichtigen Beratungssitzung wird dem Klienten ein separater Beratungsvertrag nebst Datenschutz-Einwilligung übersandt, welcher vom Klienten vor dem Termin ausgefüllt und unterschrieben vorliegen muss.

## § 5 Vergütung, Zahlungsbedingungen und Ausfallhonorar
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Honorare. Alle Preise verstehen sich in Euro. Sofern die Anbieterin die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG anwendet, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen; andernfalls verstehen sich die Preise inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
(2) Das Honorar ist, sofern nicht anders vereinbart, im Voraus per Überweisung oder über die angebotenen Online-Zahlungsdienstleister zu entrichten.
(3) **Regelung für Terminabsagen und Ausfallhonorar:**
Vereinbarte Termine sind exklusiv für den Klienten reserviert. Der Klient kann Termine **bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Zeitpunkt kostenfrei verschoben oder abgesagt werden**. Die Absage muss in Textform (z. B. per E-Mail) erfolgen.
(4) Sagt der Klient einen Termin weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Zeitpunkt ab oder erscheint er ohne vorherige Absage nicht zum vereinbarten Online-Termin, behält die Anbieterin den vollen Vergütungsanspruch für diese Sitzung als Ausfallhonorar gemäß § 615 BGB, da die Stunde so kurzfristig nicht neu vergeben werden kann. Dem Klienten bleibt der Nachweis vorbehalten, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

## § 6 Vertraulichkeit, Verschwiegenheit und Datenschutz
(1) Die Anbieterin verpflichtet sich, über alle im Rahmen der Beratungstätigkeit bekannt gewordenen persönlichen, privaten und geschäftlichen Angelegenheiten des Klienten strengstes Stillschweigen zu bewahren. Diese Schweigepflicht gilt auch über die Beendigung des Vertragsverhältnisses hinaus.
(2) Ausgenommen von der Verschwiegenheitspflicht sind gesetzliche Offenbarungspflichten oder Situationen, in denen eine akute Selbst- oder Fremdgefährdung des Klienten vorliegt und die Abwendung der Gefahr Vorrang hat.
(3) Die Verarbeitung personenbezogener Daten des Klienten erfolgt streng nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Details zur Datenverarbeitung, insbesondere bezüglich der sensiblen Gesundheitsdaten gemäß Art. 9 DSGVO, sind in der separaten Datenschutzerklärung der Webseite geregelt.

## § 7 Haftungsbeschränkung
(1) Die Anbieterin haftet für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin beruhen, unbeschränkt nach den gesetzlichen Bestimmungen.
(2) Für sonstige Schäden haftet die Anbieterin nur, wenn diese auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin oder auf der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) beruhen. Bei leicht fahrlässiger Verletzung von Kardinalpflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

## § 8 Widerrufsrecht für Verbraucher
Sofern der Klient Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist und der Vertrag ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (z. B. über das Internet oder per E-Mail) geschlossen wurde, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Details hierzu sowie das Widerrufsformular werden dem Klienten separat im Rahmen des Buchungsprozesses zur Verfügung gestellt.

## § 9 Schlussbestimmungen
(1) Auf Verträge zwischen der Anbieterin und dem Klienten findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

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